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Gedankensplitter

Häääh?
Das beste Hörgerät von allen …

Da steht sie wieder im Raum, die Frage nach dem besten Hörgerät.

So pauschal wie es die Werbung verspricht lässt sich dies allerdings nicht beantworten.

Meine Gedanken zum besten Hörgerät:

Sicher ist, Hörsysteme müssen ganztägig getragen werden, um überhaupt optimal nützen zu können. Ähnlich wie Muskeln Training benötigen, muss das Hirn regelmässig das Verstehen von Stimmen und Ausblenden von Neben-Geräuschen trainieren.

Um Störlärm auszufiltern bedarf es zwei, gut hörender Ohren. Das heisst; je nach Hörverlust, werden dazu zwei Hörgeräte benötigt.

Das akustische Lebensumfeld ist bei der Wahl des richtigen Hörsystems massgebend. Es macht einen grossen Unterschied, ob oder wie aktiv jemand im Alltag ist. Bewegt sich jemand oft in Gruppen, in der Natur, wird Sport betrieben, musiziert oder Musik gehört oder lebt jemand eher in der Stille?

Hörverlust, Ohrenform, Neigung zu Ohrschmalzbildung, Fingerbeweglichkeit, Erkrankungen und Medikamenteneinnahme spielen eine weitere wichtige Rolle bei der Wahl.

Als zentral erachte ich, dass Hörsysteme - nach einem ausführlichen Hör– und Verständlichkeitstest - auf den individuellen Hörverlust angepasst und bei zunehmendem Hörverlust auch nachgestellt werden können. So lässt sich viel Geld sparen.

Für mich ist die Antwort auf die Frage nach dem besten Hörgerät eine individuelle, welche zusammen mit der Kundin, mit dem Kunden, in einem persönlichen, unentgeltlichen Beratungsgespräch gefunden werden muss. Während der Ausprobier-Phase im Alltag können sich die Hörgeräte dann auch bestätigen, bevor sie gekauft werden; damit jeder sein persönlich bestes Hörsystem besitzt.

Wir freuen uns über Ihren Anruf für ein kostenloses Beratungsgespräch, einem gratis Hörtest und/oder für das gratis Probetragen eines Hörsystems.

Christian Leutwyler 

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Weder das kleine Schwarze noch feurige Liebe…

Selbsterfahrungsbericht eines Hörge­räte-Akustikers
 

Beruflich ermun­tere ich seit Jahren bei ein­em Hörverlust zu Hör­ge­räten.
Und nun trage ich sie selber, seit mehr als zwei Jahren!

Wurde leise gesprochen und besonders in lärmiger Umgebung verschlechterte sich mein Sprachverstehen so, dass ich es nicht mehr länger ignorieren konnte.

Der ausführliche Hörtest bestätigte meine Ahnung: er ist da, der Hörver­lust, wie ein ungebetener Gast!
Mir blieb die Wahl; Hör­verlust igno­rieren oder eine Lösung suchen.
Für mich stand fest: jetzt müssen sie auch für mich her, die Hörgeräte!

Nach der gedanklichen Abklärung, in welchem Umfeld ich Hörgeräte bedarf, war eines schnell klar; auch ich will möglichst unsichtbare Hörgeräte, wie die meisten meiner Kunden!

Dank meines Fachwissens -dachte ich- wäre die Anpassung eine kurze Sache. Aber weit gefehlt; Seriöse Hörge­räte-Anpassung lässt sich nicht abkürzen! Ich musste mich wieder an leise Geräusche gewöhnen, wie Zeitungs­rascheln oder Windgeräusche, die ich nicht mehr gehört hatte. Mein Gehirn musste wieder lernen, Unwichtiges aus­­zu­­­blen­den.

Schritt für Schritt passte ich die Hör­ge­räte meinen Bedürfnissen an, so wie ich das im Berufsalltag jeweils bei meinen Kunden tue.

Anfangs empfand ich die Hörgeräte als Fremdkörper und an das ganz­tägige Tra­gen musste ich mich gewöh­nen.

Seit ich Hörgeräte trage fühle ich mich sicherer. Gespräche in Men­schen­mengen verstehe ich wieder. Ich höre, wenn sich Velos nähern und das Radio kann ich wieder leiser stellen. Darauf, dass ich Telefongespräche direkt in beiden Hörgeräten höre, möchte ich nicht mehr verzichten.

Übrigens trage ich weder das kleine Schwarze noch die feurige Liebe - beides Namen für Hörgeräte-Farben –Meine Hörgeräte tragen die Farbe meiner Brillenbügel und verschwinden optisch fast ganz…

Zusammenfassend bin ich sehr froh, dass ich mich für Hörgeräte entschieden habe. Ich möchte sie nicht mehr missen.

Ich bin auch froh, dass die Hörgeräte über genügend Verstärkungsreserve und die Möglichkeit verfügen, sich jederzeit einem zunehmenden Hör­verlust anzupassen.

Mein Rat; wenn Sie nicht mehr gut verstehen im Lärm, zögern Sie nicht, für einen gratis Hörtest vorbei zu kommen. Es lohnt sich!

Christian Leutwyler 

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Hörgeräte? Mehr Fragen als Antworten?

Passen Hörgeräte in eine Zeit, in der alles perfekt, korrekt und genau sein muss - gleichzeitig alles aufgedekt, durchsichtig und sichtbar gemacht wird?


Bevor wir sehen, schmecken und riechen können, hören wir bereits - den Herzschlag der Mutter im Mutterleib und Geräusche „von draussen“ - wir hören das Leben!

Wenn wir älter werden akzeptieren wir, dass Beine öfters schmerzen, der Rücken häufig zwickt, Augen immer schlechter sehen – aber Ohren, die nicht mehr richtig hören?!? In einer Zeit, wo Funktionieren, gutes Aussehen und Rendite über allem stehen?

Gehören wir zum alten Eisen, sind wir unbrauchbar und unnütz, wenn wir nicht mehr alles hören?

Was macht den Menschen denn wertvoll? Die Antwort darauf kann sich jeder nur selber geben - meine Gedanken dazu dürfen Sie jedoch als Impulse hören

Sprachgebrauch und -verständnis gehen dem Menschen abhanden, wenn sie nicht mehr gehört und trainiert werden.

Dies beginnt, wenn Sie zwar hören, aber nicht mehr richtig verstehen, sobald undeutlich gesprochen wird, Hintergrundlärm vorhanden ist oder Sie nicht mehr von den Lippen ablesen können. Zuerst wird aufgehört nachzufragen, zuletzt werden Gespräche mit Mitmenschen gemieden. Vereinsamung und Depressionen sind oftmals die Folgen davon.

Schon im ersten Buch Mose lesen wir den inhaltsschweren Satz: „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei.“

Das Gehör verbindet uns mit unseren Mitmenschen!

Je älter wir werden, desto mehr wissen wir Menschlichkeit zu schätzen, denn weder Leistungen noch Geld machen einen Menschen wertvoll und weder Gesundheit noch Macht lassen einen Menschen kostbar sein. Was zählt ist die Bereitschaft, jemandem zuzuhören, einem anderen Respekt und Verständ­nis entgegen zu bringen, miteinander zu lachen und sich zu freuen.


Ob das der heutigen Zeit entspricht? Vielleicht mehr, als je zuvor oder vielleicht genauso wie früher?!?

Ob Hörgeräte in die heutige Zeit passen? Wohl mehr als je zuvor – weil uns das Hören mit dem Leben verbindet – ist das Leben doch das Wertvollste und Kostbarste!

Christian Leutwyler 




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